Die Darmstädter Volksbühne im Kulturbund des Deutschen Gewerkschaftsbundes Region Starkenburg ist eine Besucherorganisation des Staatstheaters Darmstadt, hervorgegangen aus dem Wunsch, breiten Bevölkerungsschichten einen preisgünstigen Theaterbesuch zu ermöglichen. In 4 verschiedenen Mietgruppen wird Ihnen eine interessante Mischung aus Oper, Operette, Musical, Tanz und Schauspiel angeboten. Die Mieten F und H sind für Abonnenten, die entweder nur musikalische Werke oder nur Schauspiele bevorzugen.

Weitere Informationen und Anmeldung:
Darmstädter Volksbühne im Kulturbund des DGB e.V.
64293 Darmstadt, Steubenplatz 9-11
Tel.: 06151-9068625, Fax: 06151-898211, E-Mail: volksbuehne@kulturbund-dgb.de

Der Versand der Eintrittskarten erfolgt über unseren Partner Theaterring Darmstadt e.V.:
Tel: 06151-26675, Fax: 06151-2811215, E-Mail: volksbuehne@theaterring.de
Öffnungszeiten: Di., Mi., Do., 9:00 - 12:00 Uhr




Anmeldeformular

Ein Abonnement kann, soweit verfügbar, jederzeit erworben werden und läuft auf unbestimmte Zeit. Es ist spätestens 3 Wochen nach Zusendung des Spielplans schriftlich zu kündigen; bis zu diesem Zeitpunkt nicht gekündigte Abonnements verlängern sich automatisch um eine weitere Spielzeit.

Die Mietkarten sind übertragbar. Ein Vorstellungstauschrecht durch den Mieter besteht nicht. Die Volksbühne praktiziert einen Platzwechsel im Rollsystem. Wir bemühen uns sehr darum, eine gleichmäßige und gerechte Verteilung der Platzkarten zu realisieren.
Das Staatstheater belastet die Volksbühne mit den gemieteten Plätzen. Deshalb ist der Mietpreis in vollem Umfang zu bezahlen, unabhängig davon, ob die Vorstellungen besucht werden oder nicht.

Im Volksbühnen-Abonnement sind zwei Gutscheine für Eintrittskarten zum halben Preis enthalten. Außerdem haben Sie mit der Centralstation/Kulturbund-Karte die Möglichkeit, eine 50% Eintrittsermäßigung für ausgewählte Veranstaltungen der Centralstation zu nutzen. (Näheres zum Gebrauch siehe auf der Rückseite der Karte). Die Gutscheine werden zusammen mit den Terminen der Vorstellungen für das gesamte Jahr zu Beginn der Spielzeit zugeschickt.

In der Regel beginnen die Vorstellungen für die Werktagsmieten F, M und H um 19.30 Uhr, bei der Sonntagsmiete G bereits um 18.00 Uhr.

Die Eintrittskarten und unsere speziellen Programmzettel werden gegen Erstattung eines einmaligen Portobetrages von 7,00 Euro über unseren Kooperationspartner Theaterring Darmstadt e.V. zugesandt.

Bitte überweisen Sie rechtzeitig die Mietvorauszahlungen auf eines der folgenden Konten der Darmstädter Volksbühne:
 

Sparkasse Darmstadt

Konto 59 33 46, BLZ 508 501 50

SEB-Bank Darmstadt

Konto 10 77 00 73 00, BLZ 505 101 11

Im Eintrittspreis für unsere Mieter sind enthalten:
Eintritt, unser Programm, Mitgliedsbeitrag.
Aufführungs- und Terminänderungen aus betriebsbedingten Gründen behält sich das Staatstheater vor. Bei Vorstellungsänderungen gegenüber dem veröffentlichten Spielplan besteht kein Anspruch auf Ersatz.

Spielzeit 2011/2012

Wie vor 19 Jahren: Über 260 000 Besuche im Darmstädter Staatstheater
Lob vom Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst: "Der Spielplan des Staatstheaters Darmstadt in der laufenden wie auch kommenden Spielzeit erfüllt die Erwartungen von Publikum und Trägern an ein Staatstheater mit dreihundertjähriger Tradition in geradezu idealer Weise ...
Ein innovativer wie anspruchsvoller Spielplan in allen Sparten rechtfertigt in seiner klugen Ausgewogenheit das inzwischen gewachsene Vertrauen des Publikums." (Grußwort der Ministerin Eva Kühne-Hörmann übermittelt durch Ministerialrat Albert Zetzsche bei der Spielplan Pressekonferenz am 15.04.2011). Besonders wies die Ministerin darauf hin, dass das Staatstheater ein vielfältiges Angebot für und mit jungen Menschen bietet. Ein Nachweis für dieses ministeriale Lob: Über 260 000 Menschen haben das Staatstheater in der Spielzeit 2009/10 besucht, so viele Besuche wie seit 19
Jahren nicht mehr.

Oper | Musical | Tanz
Zum 300-jährigen Jubiläum des Darmstädter Theaters inszeniert John Dew zusammen mit Generalmusikdirektor Constantin Trinks "Den Ring des Nibelungen". Schon bei der Ankündigung war das Interesse so groß, dass alle Vorstellungen des Jahres 2011 innerhalb weniger Stunden ausverkauft waren. John Dew versichert aber, dass auch "Wagner-Allergiker" in dieser Spielzeit auf ihre Kosten kommen werden. Einen Knüller setzt das Große Haus zu Beginn der Spielzeit mit "Aida". Diese "Aida" ist aber nicht von Verdi, sondern ein Musical von Elton John und Tim Rice. Auch die große Zeit der Beatles wird im Staatstheater wieder auferstehen: 'All you Need is Beat'. Für Fans der Operette kommt Franz Lehárs "Die lustige Witwe" auf die Bühne. Eine Verneigung vor dem Belcanto sind die Meisteropern von Donizetti und Puccini "Lucia di Lammermoor" und 'Madame Butterfly". Die begeistert aufgenommene Verknüpfung von Musiktheater und Tanz in "Carmen" wird fortgesetzt in Christoph Willibald Glucks "Orpheus und Eurydike" in der Inszenierung von Tanz-Direktorin Mei Hong Lin. Das Werk von Carl Orff wird vom Intendanten John Dew besonders gepflegt. "Der Mond" ist der siebte Beitrag zur Reihe "Das Werk von Carl Orff" und eine Empfehlung zum Besuch des Theaters mit der gesamten Familie. In der ursprünglichen Textfassung wird Jacques Offenbachs Meisterwerk "Hoffmanns Erzählungen" wieder in Darmstadt aufgeführt. "Liebe" ist der rote Faden durch Mei Hong Lins Tanztheater-Produktionen in dieser Spielzeit. Neben der Gluck-Oper wird die Liebesgeschichte von "Romeo und Julia" in der Choreografie von Mei Hong Lin in Darmstadt uraufgeführt. "Blind Date" ist ein Tanzstück über Begegnungen und die Suche nach dem großen Glück.

Schauspiel
Zum 8. Mal stellt Schauspieldirektor Martin Apelt einen Spielplan vor, der von einem Leitgedanken getragen wird. Der "Rote Faden" 2011/12 sind die großen und kleinen Familiengeschichten. Das große deutsche Familienepos "Die Nibelungen" von Friedrich Hebbel wird die Spielzeit des Schauspiels eröffnen. Geschichtliche Parallele: Hebbels Werk wurde 1861 uraufgeführt, fast zur gleichen Zeit wie Richard Wagners "Der Ring des Nibelungen". Zum ersten Mal wird der australische Autor Andrew Bovell in Darmstadt aufgeführt: "Das Ende des Regens", eine Familiengeschichte, die vier Generationen umfasst und auf zwei Kontinenten spielt. Der junge niederbayrische Autor Christoph Nußbaumeder stellt sich zum zweiten Mal in Darmstadt vor. "Eisenstein" ist eine Familiensaga um Liebe und Lüge, um Vorurteile und Misstrauen, die von der Nachkriegszeit in die heutige Zeit hinein reicht. Arthur Millers Familiengeschichte "Tod eines Handlungsreisenden" begeisterte in der Nachkriegszeit das Theaterpublikum der gesamten westlichen Welt und ist heute in einer Zeit von immer mehr Arbeit für immer weniger Beschäftigte ein brandaktuelles Thema. Ein Wirtschaftskrimi ist die Uraufführung von Urs Widmers "Das Ende vom Geld". Der Autor lässt das Publikum in ein Panoptikum der Wirtschaftselite wie in ein Gruselkabinett schauen. Eine von drei Hommagen ist im Büchner-Jahr (175. Todesjahr 2012) im Abonnement enthalten: "Woyzeck", allerdings als schaurig-schönes Musical von Robert Wilson und Tom Waits. Der Doppelabend mit Thomas Bernhards "Der Theatermacher" und Franz und Paul Schönthans "Der Raub der Sabinerinnen" handelt von zwei Theaterpatriarchen und führt hinter die Theaterkulissen.

Peter Schmidt

Spielplan 2011/2012